Mobile Living

Wir alle, wuchsen auf, in einer Zeit, in der die Hosentaschen allerhöchstens mit dem Wohnungsschlüssel und dem Portemonnaie gefüllt waren. Termine oder Treffen mit Freunden, wurden meist von Angesicht zu Angesicht ausgemacht und die Uhrzeit und der Treffpunkt penibel eingehalten. Wenn man sich dann traf, sprach man mit Augenkontakt mit dem Gegenüber und war meist auch geistig beim Gespräch. Passanten registrierten einander beim Schlendern durch Einkaufsstraßen. Beim Warten auf das Transportmittel gönnte man sich einfach Zeit zum Durchatmen und vielleicht ergab sich auch die eine oder andere neue Bekanntschaft oder eine nette Plauderei.  Diese Zeit wurde ab dem Jahr 1992 (vgl. https://de.wikipedia.org/wiki/Mobiltelefon) durch die flächendeckende GSM-Verbreitung verabschiedet und wir finden uns wieder, im Zeitalter der mobilen Kommunikation.

Rund 20 Jahre später dreht sich alles um die smarten Phones, welche unseren Alltag erleichtern sollen und immer und überall zur Informationsgewinnung genutzt werden können. Schnelle Internetverbindungen und hochtechnologisierte Endgeräte vereinen mittlerweile viele, zum Teil nützliche Funktionen in einem Endgerät. Fotografieren, Filmen, Musikwiedergabe, Navigation, Social Media, Terminplaner usw. zählen meist schon zu den Standard Funktionen unserer Telefone. Falls ein Gerät noch Wünsche offen lässt, kann man im Dschungel der App Stores nach unzähligen Zusatzfunktionen und gewünschten Erweiterungen suchen um sein Smartphone zu personalisieren. Bei allen Erleichterungen des Alltags durch diese Tendenz, muss man sich doch auch die Frage stellen, welche Veränderungen, dieser ganze technikbasierte Hype in unserem Sozialleben auslöst? Im speziellen möchte ich die Auswirkungen und Risiken bei Jugendlichen durchleuchten.
weiterlesen

Advertisements